Aktuell

Bern, 9. Mai 2012

Medienmitteilung

 

Nein zur Initiative „Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache“


Der Bundesrat stellt sich heute in seiner Botschaft klar und deutlich hinter den Volksentscheid zur Fristenregelung und sagt Nein zur Volksinitiative „Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache“. Diese Initiative will, dass „Frauen ihre Abtreibungen selber bezahlen sollen“. Mit „Blick auf die Gesundheitskosten“ und aus „moralischer und ethischer Sicht“ soll ein Schwangerschaftsabbruch in Zukunft nicht mehr von der Grundversicherung übernommen werden. Das Schweizer Stimmvolk hat im Jahr 2002 mit 72 % Ja-Stimmen die Fristenregelung angenommen. Diese Vorlage beinhaltete auch die Zahlungspflicht der Krankenversicherung. Das wollen gewisse Kreise jetzt ungeachtet des klaren Volksverdikts wieder abschaffen, mit falschen Argumenten.

Bern, 2. Mai 2012

Medienmitteilung

 

Frauenallianz Lohngleichheit:

Endlich Leitlinien zur Gleichstellung in der Legislaturplanung


Der Nationalrat hat heute die neue Leitlinie zur Gleichstellung angenommen. Dass das Thema Lohngleichheit überhaupt als Ziel in der Legislaturplanung aufgenommen wurde, ist der Frauenallianz zu verdanken. Dies ist ein erster Erfolg des im März 2012 gegründeten und breit abgestützten Bündnisses. Gleichzeitig ist dies der erste Schritt, damit Lohngleichheit nicht nur ein Lippenbekenntnis bleibt, sondern auch konkret umgesetzt wird.

 

Der „Frauenallianz Lohngleichheit“ gehören an: die Frauenorganisationen von CVP, FDP, BDP, Grünen, GLP, SP, SGB sowie die BPW.

 

Für die Frauenallianz Lohngleichheit

  • • Claudine Esseiva, Generalsekretärin FDP Frauen, 0788019999
  • • Katharina Prelicz-Huber, Präsidentin Grüne Frauen Schweiz, 076 391 79 15
  • • Christina Werder, Zentralsekretärin SGB, 079/341 90 01

Bern, 17. März 2012

Medienmitteilung

 

Mit liberalem Schwung und gestärkt ins 2012

Generalversammlung der FDP.Die Liberalen Frauen in Frauenfeld


An der Generalversammlung der FDP.Die Liberalen Frauen blickte die Präsidentin Carmen Walker Späh auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Die FDP Frauen zeigten mit ihrer „nicht-mehr-oben-ohne“ Kampagne, dass politische Forderungen durchaus humorvoll und pointiert kommuniziert werden können. Mit diesem Schwung werden die Forderungen nach gemischten Teams in der Chefetage und einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch im 2012 voran gebracht. Nationalrätin Christa Markwalder präsentierte im zweiten Teil die „Liberale Resolution“, die die Grundwerte unseres politischen Engagements bilden. Unsere Vision einer liberalen Schweiz, in der Frauen und Männer frei entscheiden können, wie sie ihr Leben gestalten, in dem das Unternehmertum gefördert wird und Ungerechtigkeiten beseitigt werden, verfolgen wir gradlinig und konsequent.

 

Am der Delegiertenversammlung der FDP.Die Liberalen am 22. April 2012 werden die FDP Frauen die Kandidatur von Nationalrat Philipp Müller unterstützen. Philipp Müller ist den FDP Frauen in der Forderung nach einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein guter Verbündeter. Für die Besetzung des Vize-Präsidiums fordern die FDP Frauen ein gemischtes Team.

Bern, 8. März 2012

Medienmitteilung

 

FDP Frauen fordern am Frauentag: Mehr Frauen in die Chefetage

Gemischte Teams für eine erfolgreiche Wirtschaft


Nach über 40 Jahren Frauenstimmrecht liegt der Anteil der Frauen im Top Management bei 7% und in den Verwaltungsräten sind es nur gerade 3 %. Gefühlt sind es noch weniger. Die Entwicklung ist derart undynamisch, dass die Frauenquote salonfähig wird. Die FDP Frauen fordern die Wirtschaft auf, Frauen bis ins hohe Kader zu fördern und vermehrt auf gemischte Teams zu setzen. Und wir laden die Unternehmen ein, auf freiwilliger Basis dem Lohngleichheitsdialog beizutreten.

Bern, 5 März 2012

Mediencommuniqué

 

Neue breite Frauenallianz für Lohngleichheit

Das Lohntabu brechen!


Auf den 7. März – den Equal Pay Day – und den 8. März – den Internationalen Tag der Frau – hin hat sich in der Schweiz eine neue Frauenallianz gebildet. Dieses neue Bündnis von Frauen aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften ist sich einig: Jetzt muss es endlich vorwärts gehen mit der Lohngleichheit. Denn noch immer und in klarer Verletzung der bestehenden gesetzlichen Vorschriften verdienen Frauen für die gleiche Arbeit durchschnittlich 18.4 % weniger. Vertreten in dieser Allianz sind die Business and Professional Women (BPW), die SGB-Frauenkommission, die BDP, die CVP-Frauen die FDP.Die Liberalen Frauen und die SP-Frauen.

Bern, 12. Februar 2012

Medienmitteilung

 

Abstimmung vom 11. März 2012

Parolenfassung der FDP.Die Liberalen Frauen


Am 11. März 2012 stimmt das Schweizer Stimmvolk über folgende fünf Vorlagen ab:

  • Volksinitiative „Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen“
  • Volksinitiative „Für ein steuerlich begünstigtes Bausparen zum Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum und zur Finanzierung von baulichen Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen (Bauspar-Initiative)
  • Volksinitiative „6 Wochen Ferien für alle“
  • Bundesbeschluss über die Regelung der Geldspiele zugunsten gemeinnütziger Zwecke (Gegenentwurf zur Volksinitiative „Für Geldspiele im Dienste des Gemeinwohls“)
  • Bundesgesetz über die Buchpreisbindung (BuPG)

 

Die FDP Frauen sprachen sich an ihrer Präsidentinnenkonferenz vom 9. Februar 2012 klar gegen die Ferien-Initiative des Gewerkschaftsdachverbandes „Travail Suisse“ aus. Diese Vorlage ist gerade für KMUs unzumutbar und gefährdet Arbeitsplätze.

 

Entgegen dem Willen des Bundesrates und der FDP-Fraktion hat das Parlament die Wiedereinführung der Buchpreisbindung beschlossen. Die Buchpreise würden neu von den Verlegern und nicht mehr von den Schweizer Buchhändlern festgelegt werden. Dieses Preisdiktat belastet das Schweizer Portemonnaie zu Gunsten ausländischer Grossverlage. Mit der Wiedereinführung würde ein Kartell staatlich legitimiert – ein ordnungspolitischer Sündenfall. Die Buchpreisbindung bringt verteuerte Bücher mit sich, blendet den technischen Wandel hin zum E-Book völlig aus, verhindert die Entwicklung kleiner innovativer Buchhandlungen und ist im Internethandel nicht umsetzbar. Die FDP Frauen unterstützen das Referendum und sagen klar Nein zur Buchpreisbindung.

 

Die FDP Frauen sagen klar Nein zur Initiative „Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen“. Die Kantone sollen gemäss Raumplanungsgesetz eigenständig für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Erst- und Zweitwohnungen sorgen können.

 

Die Bauspar-Initiative wird von den FDP Frauen unterstützt. Die Initiative ermöglicht den Kantonen die freiwillige Einführung des steuerbefreiten Bausparens. Das Modell funktioniert im Kanton Baselland insbesondere auch für das kleinere und mittlere Einkommenssegment sehr gut.

 

Der Gegenentwurf zur Volksinitiative „Für Geldspiele im Dienste des Gemeinwohls“ wird von den FDP Frauen unterstützt. Dieser Bundesbeschluss bringt eine bessere Koordination zwischen Bund und Kantonen.


Kontakte:

Carmen Walker Späh, Präsidentin FDP.Die Liberalen Frauen, 079 575 67 66

Claudine Esseiva, Generalsekretärin FDP.Die Liberalen Frauen, 078 801 99 99

Bern, 16. Januar 2012

Medienmitteilung der FDP.Die Liberalen und FDP.Die Liberalen Frauen

 

FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter zur Politikerin des Jahres gewählt

Herzliche Gratulation der FDP.Die Liberalen zur ehrenvollen Auszeichnung

 

Karin Keller-Sutter wurde am Samstagabend mit dem SwissAward in der Kategorie „Politiker der Jahres“ ausgezeichnet und besetzte in der Wahl zum „Schweizer des Jahres“ den hervorragenden vierten Platz. FDP.Die Liberalen und die FDP Frauen gratulieren ihrer Ständerätin und St. Galler Regierungspräsidentin herzlich zu dieser Auszeichnung. Diese belohnt ihre Vorreiterrolle im Kampf gegen den Hooliganismus und generell gegen Gewalt – unter ihrer Führung wurde das erste Gesetz gegen häusliche Gewalt erlassen. Als Polizei- und Justizdirektorin des Kantons St. Gallen hat sie mit ihrem konsequenten Vorgehen gegen Fussball-Hooligans in der Schweiz neue Massstäbe gesetzt. Ihre Forderung nach entschlossener Prävention und Bestrafung von Gewalt im Sport setzt Massstäbe. Mit Karin Keller-Sutter zeichnete die Jury eine mutige Politikerin für ihren jahrelangen unermüdlichen Einsatz für unser Land und seine Bevölkerung aus. Mit liberalem Herzblut, Überzeugungskraft und Tatendrang setzt sie sich ein – aus Liebe zur Schweiz.


Kontakte:

› Ständerätin Karin Keller-Sutter, 058 229 36 00 (Sekretariat)

› Claudine Esseiva, Generalsekretärin FDP Frauen, 078 801 99 99

› Noé Blancpain, Kommunikationschef, 078 748 61 63

› Philippe Miauton, Pressesprecher, 079 277 68 41

 

Bern, 1. Dezember 2011

Medienmitteilung

 

Bundesrat unterstützt FDP-Vorstoss gegen KITA-Bürokratie

Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf


Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für einen starken Wirtschaftsstandort Schweiz elementar. Es braucht zum einen mehr KITA-Betreuungsplätze und zum anderen muss unser Steuersystem so ausgelegt werden, dass sich ein Zweitverdienst für Familien lohnt und nicht alles Geld für Betreuungskosten und Steuern wegfliesst. Die FDP.Die Liberalen und die FDP Frauen begrüssen daher den heutigen Entscheid des Bundesrates, die Motion von Nationalrat Filippo Leutenegger zur Beseitigung bürokratischer Hürden für Bau und Betrieb von Kindertagesstätten anzunehmen. Der Bundesrat anerkennt mit diesem Entscheid, dass gewisse kantonale Vorschriften wie das Lebensmittelgesetz für KITAs unverhältnismässig streng angewendet werden und fordert die Kantone auf, die Bestimmungen angemessen auszulegen. Jedoch will der Bundesrat keine Anpassung des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (DBG), damit der maximale Abzug für die Drittbetreuung von Kindern von heute 10 000 Franken auf 24 000 Franken pro Kind erhöht wird. Diese Erhöhung wäre für die Entlastung der Mittelschicht dringend nötig gewesen.

Bern, 24. Oktober 2011

Medienmitteilung

 

Resultate Wahlen 2011


FDP.Die Liberalen Frauen danken allen Wählerinnen und Wählern, die der FDP in den eidgenössischen Wahlen das Vertrauen ausgesprochen und damit eine starke liberale Politik gewählt haben. Der Verlust von Wähleranteil und Sitzen ist enttäuschend. Daneben gibt es aber auch Positives wie der Sitzgewinn durch Petra Gössi in Schwyz und das sehr gute Resultate von Karin Keller-Sutter in St. Gallen.

Bern, 17. Oktober 2011

Medienmitteilung

 

Frauen wählen – aus Liebe zur Schweiz


Der 23. Oktober rückt näher – liberales Engagement ist jetzt erst recht gefragt. Links-rechts Polemik führt in die Sackgasse. Mehr denn je brauchen wir besonnene, lösungsorientierte Kräfte. Die FDP hat solche Frauen in ihren Reihen.

 

Die FDP.Die Liberalen wurde in den letzten Jahren zunehmend zwischen links und rechts aufgerieben. Deswegen (!) wurde in der letzten Legislatur kaum ein Problem gelöst. Ganz links und ganz rechts haben in einer unheiligen Allianz sämtliche Lösungsansätze torpediert. Dabei setzen sie – scheinbar unbekümmert – die Sicherheit der Sozialwerke aufs Spiel.

 

Wir bleiben allen Stürmen zum Trotz bei unserem Credo: Eigenverantwortung und Freiheit sind die einzigen nachhaltigen Werte. Der Staat muss sich aus unserem Privatleben halten und dafür seine Kernkompetenzen erfüllen: Sicherheit und Bildung.

 

Ausserdem fordern wir als Frauenpartei (vorläufig ohne Quote) gemischte Teams bis in die Teppichetage. Allen negativen Prognosen in Bezug auf den Frauenanteil im neu gewählten Parlament und dem Bundesrat zum Trotz starten wir FDP Frauen unsere letzte Offensive. Ab heute werden in den Bahnhöfen Bern, Zürich, St. Gallen, Zug, Genf und Lausanne E-Boards mit unseren Kandidatinnen zu sehen sein.

 


Kontakte:

Carmen Walker Späh, Präsidentin FDP.Die Liberalen Frauen, 079 575 67 66

Claudine Esseiva, Generalsekretärin, 078 801 99 99

 


Download E-Boards:

Frauen wählen - aus Liebe zur Schweiz

Bern, Zürich 1, Zürich 2, St. Gallen, Zug, Genf und Lausanne 1 und 2

Bern, 28. September 2011

Medienmitteilung

 

Name und Bürgerrecht: Gleichstellung von Mann und Frau

Endlich können Eheleute ihren Namen frei wählen


Die FDP.Die Liberalen und FDP.Die Liberalen Frauen freuen sich, dass nun im Jahr 2011 das Zivilgesetzbuch so geändert wird, dass die Gleichstellung der Ehegatten im Bereich der Namens- und Bürgerrechtsregelung gewährleistet ist und unser Name und Bürgerecht endlich verfassungs- und menschenrechtskonventionskonform ist. Damit konnte ein langwieriger Prozess für die gesetzliche Gleichstellung von Mann und Frau, der unsere ehemalige liberale Nationalrätin Suzette Sandoz (VD) initiierte hatte, erfolgreich abgeschlossen werden.

1. August-Reden

 

Carmen Walker Späh, Präsidentin FDP Frauen Schweiz, Kantonsrätin ZH

Rede in Adliswil, Zürich

Download

 

Claudine Esseiva, Generalrätin Stadt Freiburg, Generalsekretärin FDP Frauen Schweiz

Rede in der Stadt Freiburg

Download

Bern, 2. August 2011

Medienmitteilung

 

Öffnung der Säule 3a für alle

Unabhängig von Erwerbstätigkeit sollen alle in die Säule 3a einzahlen können


Sichere Sozialwerke und eine diversifizierte Altersvorsorge sind wichtig für den Wohlstand der Schweiz. Durch die demografischen Veränderungen geraten unsere Sozialwerke vermehrt unter finanziellen Druck und entsprechen oft nicht mehr den heutigen vielfältigen Lebensmodellen. Die Säule 3a steht beispielsweise nur Erwerbstätigen offen, obwohl das Parlament vor 15 Jahren die Öffnung der Säule 3a für Nicht-Erwerbstätige beschlossen hatte; dieser Beschluss wurde jedoch nie umgesetzt. Diese Ungleichbehandlung gilt es zu beseitigen, damit auch Nicht-Berufstätige eine rentable und sichere Möglichkeit für eine eigenverantwortliche Vorsorge haben. Gleichzeitig gilt es auch mit mehr Flexibilität im Sozialversicherungsbereich den verschiedenen Lebensmodellen gerecht zu werden. So sollen bei Arbeitsunterbrüchen wie z. B. bei Familiengründungen oder Weiterbildungen die Schweizerinnen und Schweizer ihre berufliche Vorsorge weiterführen können.

Bern, 12. Juli 2011

Medienmitteilung

 

Gerechte Familienbesteuerung: Fortschritt statt Rückschritt

Ja zur Individualbesteuerung, Ja zur Wahlfreiheit


Nicht mehr oben ohne! Mit diesem Slogan starteten die FDP.Die Liberalen Frauen letzte Woche den Wahlkampf und setzen sich für mehr Frauen in der Top-Liga von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft ein. Frauen und Männer sollen frei wählen können, wie sie ihr Leben gestalten wollen, deshalb ist es zentral, Rahmenbedingungen für Wahlfreiheit zu schaffen. Die Familienpolitik der SVP aber widerspricht jeglicher liberaler Haltung. Mit ihrer Familieninitiative, propagiert sie ihr traditionelles Familienbild „Frauen an den Herd“. Mit der Initiative will die SVP erreichen, dass trotz fehlendem Zweitverdienst der festgelegte steuerliche Abzug von CHF 10‘000 möglich ist. Obwohl kein zusätzliches steuerliches Einkommen generiert wird, sollen Familien mit einem Steuergeschenk belohnt werden.

Bern, 7. Juli 2011

Medienmitteilung

 

Nicht mehr oben ohne! Wahlauftakt der FDP Frauen


Zum Wahlauftakt stellen die FDP Frauen Schweiz ein 3-Punkte-Programm vor. Ihr Rezept für eine erfolgreiche Schweiz: Gemischte Teams bis in die Top-Liga von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, eine gesicherte Grundausbildung für alle und konsequente Massnahmen gegen Cybercrime.

Bern, 4. Juli 2011

Medienmitteilung

 

Jenseits von Gut und Böse

Moralisch fragwürdige Forderung aus ultrakonservativen Kreisen


„Frauen sollen Abtreibungen selber bezahlen“, das ist die Forderung einer Volksinitiative die heute eingereicht wurde. „Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache“ meinen die Initianten. Und daher sollen diese mit „Blick auf die Gesundheitskosten“ und aus „moralischer und ethischer Sicht“ in Zukunft nicht mehr von der Grundversicherung übernommen werden. Das Schweizer Stimmvolk hat im Jahr 2002 mit 72 % Ja-Stimmen die Fristenregelung klar angenommen. Diese Vorlage beinhaltete auch die Zahlungspflicht der Krankenversicherung im Falle eines Schwangerschaftsabbruchs. Das wollen gewisse Kreise jetzt ungeachtet des klaren Volksverdikts wieder abschaffen, mit falschen Argumenten.

Bern, 29. Juni 2011

Medienmitteilung

 

Die unsinnige „Tantenverordnung“ wurde gestoppt

Sieg der FDP.Die Liberalen über absurde Bürokratie


Der Kampf der FDP.Die Liberalen und FDP Frauen gegen absurde Bürokratie feiert heute einen weiteren grossen Er-folg! Der Entscheid über die „Tantenverordnung“, ein Paradebeispiel für unnötige und behindernde Bürokratie, wurde vom Bundesrat vertagt; man will zuerst die gesetzlichen Rahmenbedienungen abwarten. Die FDP begrüsst diesen Entscheid. Privat organisierte Kinderbetreuung darf weiterhin ohne unsinnige staatliche Kontrolle funktionieren. Doch besteht für die FDP weiterhin grosser Handlungsbedarf: Noch immer gibt es zu wenige Betreuungsplätze, da die Schaffung von neuen Plätzen oft durch absurde Bürokratie behindert, schikaniert und so verteuert wird. Ein Paradigma-Wechsel hin zu mehr Markt auch im Krippenbereich ist unbedingt nötig, wenn wir in Zukunft eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Politik erreichen wollen.

Bern, 14. Juni 2011

Medienmitteilung

 

Gleicher Lohn für gleiche Leistung

Aus Liebe zu den Frauen


Seit dem 14. Juni 1981 ist die Gleichstellung in der Bundesverfassung verankert. Die rechtliche Gleichstellung ist damit erfüllt, nicht aber die tatsächliche: Frauen verdienen heute immer noch bis zu 20 % weniger Lohn für die gleiche Leistung. Ein Teil lässt sich durch strukturelle Faktoren erklären. Doch fast 40 % des Lohnunterschiedes lassen sich weder durch unterschiedlichen Bildungshintergrund, Anzahl Dienstjahre, unternehmerische Funktion etc. erklären. Die FDP Frauen fordern deshalb die Wirtschaft auf, eigenverantwortlich diesen Verfassungsgrundsatz zu leben. Die Lohnstruktur ist umfassend zu überprüfen und soweit erforderlich anzupassen. Aber auch die Frauen sind gefordert, den ihnen zustehenden Lohn selbstbewusst einzufordern.

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